Anlegen von Druckdaten

Damit Ihr Druckprodukt genau so wird, wie Sie es sich wünschen, ist eine korrekte Anlage der Druckdaten besonders wichtig. Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen, die Ihnen die Datenanlieferung so einfach wie möglich machen.

Von den passenden Farbprofilen und Joboptions über konkrete Vorgaben zu Beschnitt und Auflösung bis hin zu unseren Upload-Möglichkeiten: Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, worauf es ankommt. So vermeiden Sie unnötige Korrekturen und können sicher sein, dass Ihr Auftrag reibungslos in die Produktion geht.
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1. Anschnitt/Beschnitt

Der Anschnitt/Beschnitt beträgt an allen Kanten 3 mm. Objekte, die nicht angeschnitten werden dürfen, sollten mindestens 3 mm vom Rand entfernt platziert werden. Objekte, die bis zum Seitenrand reichen, müssen 3 mm in den Anschnitt gezogen werden.

2. Bilder

Auflösung
Für ein optimales Druckergebnis (80er-Raster) empfehlen wir bei Bildern eine Auflösung von 300 dpi (mindestens 220 dpi) und bei Strichabbildungen eine Auflösung von 1.200 dpi für das tatsächliche Endformat des Bildes im Layout.

Farbraum
Um medienneutrales Arbeiten (»Next Generation Publishing«) zu ermöglichen, empfehlen wir Ihnen, die Bilder im RGB-Farbraum zu belassen. Erst beim PDF-Export erfolgt dann die Konvertierung in den CMYK-Farbraum. Möchten Sie vorab eine Vorschau des Bildes in CMYK betrachten, können Sie das Ergebnis mit dem Softproof und der Ausgabevorschau simulieren (sowohl in Photoshop als auch in InDesign möglich).

Dateiformat
Von der Verwendung der Formate BMP, PNG, GIF und animated GIF raten wir ab. Stattdessenempfehlen wir JPEG- oder Photoshop-Dateien (PSD). Bei Verwendung von PSD-Daten bleiben Füll- und Korrekturebenen erhalten und Transparenzen können abgespeichert werden.

3. Farben

Prozessfarben
Bitte legen Sie Farben immer im CMYK-Farbraum an. RGB-Farben werden spätestens beim Refine-Prozess in CMYK konvertiert. Dabei kann es zu erheblichen Abweichungen vom eigentlichen Farbton kommen.

Sonderfarben/Volltonfarben
Arbeiten Sie mit Sonderfarben, achten Sie bitte stets darauf, diese als Volltonfarben zu definieren. Andernfalls werden diese Farben bei der Druckplattenbelichtung als CMYK-Auszüge ausgegeben. Denken Sie bitte an eine eindeutige Benennung (z. B. HKS 13).

Farbprofil
Bitte verwenden Sie entsprechend Ihres Bedruckstoffes zum Erstellen der Druckdaten das PSOcoated_v3.icc oder PSOuncoated_v3_FOGRA52i.icc Profil (bei AM-Raster).

Abweichende Profilewerden automatisch konvertiert. Dabei kann es zu Farbverschiebungen kommen, für die wir keine Verantwortung übernehmen. Den Bedruckstoff können Sie Ihrem Angebot entnehmen oder bei Ihrer/mKundenberater/in erfragen. Die Profile können Sie hier runterladen.

4. Stanzlinien / Perforationen / Veredelungen (UV-Lack, Relieflack, Goldfolie, Silberfolie)

Damit Stanzungen, Perforationen und Veredelungen in der Produktion korrekt umgesetzt werden können, müssen diese immer als separate Volltonfarbe (Spot Color) angelegt sein.

Bitte beachten Sie außerdem: Verwenden Sie ausschließlich die unten aufgeführten Bezeichnungen für Ihre Volltonfarben. Andere oder abweichende Namen können dazu führen, dass die Flächen als normale Druckfarben interpretiert und versehentlich mitgedruckt werden. Zulässige Bezeichnungen:

Stanze, Stanzlinie, Register, Cut, Cutkontur, Schneidlinie, Nutlinie, Nuten, Perforationslinie, Perforation, Lack, UV-Lack, Mattlack, Glanzlack, Folie, Prägung, Tiefprägung, Hochprägung

So stellen Sie sicher, dass Ihre Sonderverarbeitungen eindeutig erkannt und in der Produktion fehlerfrei umgesetzt werden.

Wichtiger Hinweis zu Lack-, Folien- und Stanzdaten

Unabhängig von der Art der Veredelung (z. B. Lack, Folie, Stanzung) sind zwei Dateien anzuliefern:

1. Druck-PDFmit allen Veredelungselementen (Lack-, Folien- oder Stanzformen) auf der obersten Ebene und auf „Überdrucken“ angelegt

2. Separate Veredelungsdatei mit den entsprechenden Lack-, Folien- oder Stanzformen, ohne enthaltene Druckdaten

Bei einer Anlieferung der Dateien in anderer Form als beschrieben kann ein manueller Eingriff notwendig werden. Dies kann Auswirkungen auf den zeitlichen Ablauf haben und möglicherweise zusätzliche Kosten verursachen.

5. Schriften

Alle verwendeten Schriften müssen richtig zugeladen sein und in das Druck-PDF eingebettet werden. Das Fehlen von Schriften zeigt Ihnen InDesign durch eine rosafarbene Unterlegung an. Stellen Sie Schriften nicht manuell auf fett, kursiv etc., sondern verwenden Sie nur die in der Schrift hinterlegten Schnitte (z. B. Helvetica bold, Helvetica italic).

Nicht eingebettete Schriften können im Druck mit einer Systemschrift dargestellt werden.

6. Linien

Linien sollten eine Mindeststärke von 0,25 pt aufweisen. Auch bei verkleinerten Grafiken darf dieLinienstärke nicht unter 0,25 pt liegen. Bei Linienstärken unter 0,25 pt ist es möglich, dass die entsprechenden Linien im Druck verschwinden.

Ob Ihre Druckdaten die oben genannten Vorgaben erfüllen, können Sie ganz bequem mit unserem Check & Print Tool prüfen: schnell, einfach und online. Hier geht’s direkt zum Tool.

7. Überfüllung/Trapping

Das Trapping wird durch unseren Workflow automatisch gesteuert und muss somit nicht angelegtwerden.

8. Überdrucken

Zu 100 % schwarz angelegte Flächen, Texte und Linien sollten auf "Überdrucken" eingestellt sein. Wenn in Adobe InDesign das vorangelegte "Schwarz" Farbfeld verwendet wird, geschieht dies automatisch.

In manchen Fällen kann es gewünscht sein, dass Schwarz nicht überdrucken soll. Bitte weisen Sie uns im Voraus darauf hin.

9. Farbauftrag

Der maximale Farbauftrag sollte nicht mehr als 300 % betragen. Die minimale Farbdeckung für technische Fonds sollte 4 % nicht unterschreiten.

10. Rasterweiten/Rasterarten

Je nach Rasterweite oder -art ist es für ein optimales Druckergebnis notwendig, die Bildauflösung anzupassen. Standardmäßig drucken wir im 80er AM-Raster (Amplitutenmoduliert).

300-400 dpi – AM-Raster (amplitutenmoduliertes Raster)
450 dpi – FM-Raster (frequenzmoduliertes Raster)
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